Am Bahnsteig zählte ich die Waggons, mein Herz schlug im Takt des wartenden Zuges.
Mein Mann hatte mich mit einem listigen Lächeln für seine Dienstreise verabschiedet, das Bild seiner Freude in meinem Kopf tanzte, als ich nun auf den Zug wartete.
Als ich ihn schließlich sah, fühlte ich mich erleichtert. Mit einem strahlenden Lächeln ging ich auf ihn zu, als plötzlich eine alte Frau mich am Arm packte.
„Halt. Steig nicht ein. Komm schnell mit mir, ich muss dir etwas zeigen…“
Die Worte der alten Frau zerrissen die Stimmung der Begegnung mit meinen Mann und riss mich in eine Welt, die ich nicht kennte. Ich folgte ihr, meine Augen suchten nach Antworten, mein Herz schlug schneller mit jedem Schritt.
Die alte Frau führte mich zu einem kleinen Geschäft. „Hier“, sagte sie und reichte mir ein Bild. Ein Mann und eine Frau auf einer Hochzeit, ich erkannte beide, aber es waren nicht meine Eltern, meine Augen waren vernebelt, mein Herz raste weiter.
Die alte Frau sah mich an, ihre Augen waren traurig. „Sie sind tot“, sagte sie. „Ich bin die Mutter des Bräutigams. Ich habe dich erkannt, weil du ähnlich aussieht wie sie.“
Die Worte der alten Frau fielen wie ein Stein ins Wasser. Mein Weltbild wurde für immer gekippt, meine Identität wurde neu definiert. Ich war nicht mehr dieselbe Person, ich war ein Stück ein anderes Leben.
Ich sah auf das Bild, es war ein Teil meines Lebens geworden, ein Teil, den ich nie kennen würde. Ich sah meine Züge in den des Bräutigams, ihre Augen, ihre Stirn. Es war ein Schlag ins Herz.
Als ich aufblickte sah ich die alte Frau an. Ihre Augen sprachen von Trauer, von Verlust. Ich fühlte mich in diese Traurigkeit hineingezogen, ein Teil von ihr und ihres Schmerzes geworden.
„Wo ist mein Mann?“, fragte ich nach. Die alte Frau sah mich an, ihre Augen traurig. „Ich weiß nicht, ich wusste nicht, ob ich es überhaupt sagen sollte.“
Die Worte der alten Frau schnitten mir ins Herz. Mein Mann war fort, ich war allein. Die Wahrheit war mir wie ein Dolch durchs Herz gefahren, mein Leben war für immer verändert.
Das Bild vor mir war das einzige, was mich auf eine Reise durch mein neues Ich zielte. Es war mein Wegweiser, mein Führer, mein Licht in der Dunkelheit.
Ich sah es immer wieder, es wurde mein Ziel, meine Bestimmung. Ich musste wissen, was mit meinem Vater passiert war, warum mein Leben auf diese Weise geöffnet wurde.
Ich sah die alte Frau an, ihre Augen waren voller Tränen. „Ich bin jetzt deine Mama“, sagte sie und umklammerte mich fest. Ich fühlte mich sicher, ich fühlte mich zu Hause.
Als wir uns lösten, sah ich mich um. Ich sah mich selbst, eine Frau, die auf die Suche ging, um die Wahrheit zu finden. Ich sah meine Familie, eine Familie, die zerbrochen war, aber immer noch heil war.
Sie war eine Geschichte von Liebe, von Verlust, von Opfern. Sie war die Geschichte meiner Familie, einer Familie, die für immer mein Leben geprägt hatte.
Sie war ein Stück von mir, ein Stück, das immer in mir sein würde. Jeder Tag, den ich erlebe, ist ein Tag, in dem ich mich der Wahrheit nähere.
Sie ist eine Geschichte, die mich begleitet, eine Geschichte, die mein Leben bestimmt.
Ich bin auf dieser Reise, auf einer Suche nach Antworten. Ich bin auf der Suche nach Wahrheit, nach Liebe, nach meinem Mann. Ich bin auf der Suche nach mir selbst.
Sie ist eine Geschichte, die niemals enden wird. Sie ist eine Geschichte, die für immer im Herzen von mir bleiben wird.
Ich bin eine Frau, die auf der Suche ist. Ich bin eine Frau, die nie aufgibt.
Ich bin eine Frau, die immer weitergeht, auf der Suche nach ihr selbst. Ich bin eine Frau, die sich der Wahrheit nähert.
Das ist meine Geschichte. Das ist meine Identität. Das ist mein Leben.
Und so weiter geht. Und so weiter geht die Reise.
Der Zug ist abgefahren. Mein Mann ist fort. Ich bin allein.
Ich werde auf dieser Reise weitergehen. Ich werde immer weitergehen.
Aus dem Dunkel heraus kommt das Licht.