HITLERS TÖDLICHSTER VERRÄTER — DER NAZI-GENERAL, DER JAHRELANG GEHEIM GEGEN DEN FÜHRER ARBEITETE UND NACH DEM GESCHEITERTEN ATTENTAT GRAUSAM HINGERICHTET WURDE

 

  1. Juli 1944.
    14 Uhr.
    Wolfsschanze, Ostpreußen.

Eine Aktentasche explodiert direkt neben Adolf Hitler.

Die Baracke zerreißt in einer gewaltigen Druckwelle.

Splitter fliegen durch den Raum.

Vier Männer sterben sofort.

Über zwanzig weitere liegen blutend am Boden.

Für einen kurzen Moment glauben die Verschwörer:

Der Diktator ist tot.

Das Dritte Reich steht vor dem Zusammenbruch.

Doch dann passiert das Unfassbare.

DIE EICHENPLATTE, DIE DEN LAUF DER GESCHICHTE VERÄNDERTE

Hitler überlebt.

Nicht wegen eines kugelsicheren Bunkers.

Nicht wegen eines geheimen Schutzsystems.

Sondern wegen eines massiven Eichentischs.

Ein schweres Tischbein lenkt die Druckwelle der Bombe ab — genau in der Sekunde, in der alles hätte enden können.

Die Verletzungen des Diktators wirken fast lächerlich klein:

Ein geplatztes Trommelfell.

Verbrennungen an den Beinen.

Vorübergehende Sehprobleme.

Er kann noch stehen.

Und genau das wird für hunderte Menschen zum Todesurteil.

WAS NACH DER EXPLOSION BEGINNT, IST KEIN PROZESS — SONDERN EIN MASSAKER

Innerhalb weniger Stunden startet das Regime einen gnadenlosen Rachefeldzug.

Die Gestapo jagt jeden, der auch nur entfernt mit dem Widerstand verbunden ist.

Wohnungen werden gestürmt.

Offiziere verschwinden mitten in der Nacht.

Exekutionskommandos arbeiten bis zum Morgengrauen.

Im Innenhof des Bendlerblocks leuchten Scheinwerfer auf.

Sandhaufen werden hastig aufgeschüttet.

Dann fallen die Schüsse.

Viele sterben sofort.

Andere erwartet etwas viel Schlimmeres.

DER GEFÄHRLICHSTE MANN IM INNEREN DES REICHES

Mitten auf den Todeslisten der Gestapo steht ein Name, der Hitler jahrelang direkt unter der Nase bekämpft hatte:

Hans Oster.

Nach außen wirkt er wie ein loyaler deutscher General.

In Wahrheit ist er einer der gefährlichsten Doppelagenten des gesamten Krieges.

Ein Mann, der geheime Invasionspläne an den Feind verrät.

Der Putschpläne schmiedet.

Der jahrelang versucht, Hitler zu töten.

DER OFFIZIER, DER ZUERST AN HITLER GLAUBTE

Das Erschreckende:

Hans Oster war anfangs kein Gegner der Nazis.

Wie viele konservative Offiziere glaubt er zunächst, Hitler könne Deutschland wieder stark machen.

Nach dem Ersten Weltkrieg liegt das Land wirtschaftlich und politisch am Boden.

Oster will Ordnung.

Wiederaufbau.

Nationale Stärke.

Doch dann sieht er, wie das Regime wirklich funktioniert.

DIE NACHT, DIE AUS EINEM OFFIZIER EINEN VERSCHWÖRER MACHTE

Juni 1934.

Die „Nacht der langen Messer“.

Hitlers SS mordet politische Gegner im ganzen Reich.

Unter den Opfern:

General Ferdinand von Bredow.

Ein enger Freund Osters.

Er wird an seiner Haustür erschossen.

Kaltblütig.

Ohne Gerichtsverfahren.

Ohne Warnung.

Für Hans Oster ist das der Wendepunkt.

Von diesem Moment an arbeitet er heimlich gegen Hitler.

DER SPION IM HERZEN DER WEHRMACHT

Unter Admiral Wilhelm Canaris baut Oster innerhalb der Abwehr ein geheimes Widerstandsnetzwerk auf.

Er fälscht Dokumente.

Manipuliert Kommunikation.

Schleust Informationen weiter.

Jedes Papier auf seinem Schreibtisch wird zur Waffe gegen das Regime.

Zusammen mit Ludwig Beck und Franz Halder plant er sogar einen Militärputsch gegen Hitler.

Das Ziel:

Den Diktator festnehmen oder töten und die Regierung stürzen.

DER MANN, DER DEUTSCHE INVASIONSPLÄNE AN DEN FEIND VERRIET

Dann überschreitet Oster endgültig die Grenze zum Hochverrat.

Er nimmt Kontakt mit Bert Sas auf — dem niederländischen Militärattaché in Berlin.

Und liefert geheime deutsche Angriffspläne direkt an die Niederlande.

Nicht einmal.

Sondern mehr als zwanzigmal.

Er warnt vor jedem Schritt der Wehrmacht.

Vor jedem Angriff.

Doch niemand glaubt ihm.

DER FEHLER, DER EUROPA VERÄNDERTE

Die niederländische Regierung hält die Informationen für eine Falle.

Dann kommt der 10. Mai 1940.

Bombermotoren dröhnen über den Himmel.

Die deutsche Invasion beginnt.

Innerhalb weniger Tage brechen die Niederlande zusammen.

Hans Oster hatte die Wahrheit gesagt.

Aber niemand hörte auf ihn.

DIE BOMBE IM COGNAC

1943 erreicht der Widerstand einen neuen Höhepunkt.

Über Osters Netzwerk gelangt britischer Sprengstoff nach Deutschland.

Der Plan klingt fast wie aus einem Thriller:

Eine Bombe versteckt in einer Cognacflasche wird in Hitlers Flugzeug geschmuggelt.

Doch hoch über den Wolken friert der Zünder durch die eisige Temperatur im Frachtraum ein.

Die Bombe versagt.

Hitler landet unverletzt.

DER SELBSTMORDANSCHLAG, DER SEKUNDEN VOR DER EXPLOSION SCHEITERT

Nur Tage später versucht Oberst Rudolf von Gersdorff das Unfassbare:

Einen Selbstmordanschlag auf Hitler.

Mit Sprengstoff direkt am Körper wartet er in einem Berliner Museum auf den Diktator.

30 Minuten Rundgang waren geplant.

Genug Zeit für die Explosion.

Doch Hitler rast plötzlich im Laufschritt durch die Ausstellung.

Nach wenigen Minuten verlässt er das Gebäude wieder.

Gersdorff bleibt alleine zurück — mit laufenden Zündern an seinem Körper.

In letzter Sekunde reißt er die Zünder auf einer Toilette heraus.

Wieder rettet Zufall das Regime.

DANN SCHLÄGT DIE GESTAPO ZU

April 1944.

Die Gestapo verhaftet Hans von Dohnanyi — einen der engsten Verbündeten Osters.

Belastende Dokumente liegen offen auf dem Schreibtisch.

Die Beweise sind vernichtend.

Oster versucht panisch, die Unterlagen verschwinden zu lassen.

Zu spät.

Die Gestapo greift sofort zu.

Hausarrest.

Unehrenhafte Entlassung.

Isolation.

Das Widerstandsnetzwerk verliert seinen wichtigsten Organisator.

DER 20. JULI WIRD ZUM LETZTEN ALBTRAUM

Dann kommt der 20. Juli 1944.

Stauffenbergs Bombe explodiert.

Operation Walküre startet.

Für wenige Stunden scheint Hitler gestürzt.

Panzer rollen.

Verhaftungslisten werden vorbereitet.

Nazifunktionäre sollen festgenommen werden.

Doch dann bricht die Nachrichtensperre zusammen.

Eine Radiostimme zerstört alles:

Hitler lebt.

Die Loyalität der Truppen kippt augenblicklich.

Der Aufstand kollabiert.

HITLERS RACHE WAR GRAUSAMER ALS DER TOD

Nach dem gescheiterten Attentat verwandelt sich Deutschland in ein Schlachthaus.

Tausende werden verhaftet.

Hunderte gehängt oder erschossen.

Viele Verschwörer werden mit Klaviersaiten an Fleischerhaken aufgehängt — langsam, qualvoll und absichtlich demütigend.

Hitler will keine normalen Hinrichtungen.

Er will Erniedrigung.

Zerstörung.

Abschreckung.

DER MANN, DER FAST HITLER ZU FALL GEBRACHT HÄTTE

Hans Oster gehört zu den wichtigsten Köpfen des deutschen Widerstands.

Ein Offizier.

Ein Spion.

Ein Verräter im Herzen des Dritten Reiches.

Jahrelang arbeitete er heimlich gegen Hitler — während er offiziell Uniform des Regimes trug.

Und als die Bombe am 20. Juli scheiterte…

…war auch sein eigenes Todesurteil längst unterschrieben.