Manuel, ein junger Vater in der Schweiz, sucht verzweifelt nach seinen leiblichen Eltern in Brasilien. Direkt nach seiner Geburt wurde er im Waisenhaus zurückgelassen und durchlebte eine quälende Odyssee durch Pflegefamilien. Nun starten Helfer eine intensive Suche nach seinen Wurzeln in Brasilien.

Geboren 1995 in São Paulo, verbrachte Manuel seine frühesten Jahre in verschiedenen Heimen und Pflegefamilien, die ihn schlecht behandelten. Erst mit fünf Jahren fand er in der Schweiz eine liebevolle Familie. Seitdem quält ihn die Frage nach seiner Herkunft, vor allem nach seiner Mutter, die ihn zur Adoption freigab.
Manuel ist mittlerweile selbst Vater eines Sohnes. Dieses neue Glück verstärkt seinen Wunsch, seine leiblichen Eltern zu finden und die Verbindung zu seinen Wurzeln zu spüren. Die emotionale Last seiner Geschichte macht die Suche zu einem dringlichen Herzensprojekt.
Die Suche startet im Bundesstaat São Paulo, nahe der Metropole Rio Preto, am letzten bekannten Wohnort von Manuels Mutter. Dort trifft die Rechercheurin Julia Leischik auf Menschen, die sich an die Frau erinnern, doch konkrete Hinweise bleiben aus. Die Spur verliert sich zunächst in den Straßen.
In der Nachbarschaft und an lokalen Treffpunkten wie Tankstellen erkundigt Julia sich weiter. Trotz freundlicher Unterstützung der Bewohner bleibt die Identität der Mutter ein Rätsel, das sich durch häufige Namensgleichheiten und ein großes Wohngebiet erschwert. Eine Kirche soll den nächsten Anhaltspunkt liefern.
Parallel beginnt ein Kollege in Minas Gerais die Suche nach Manuels Vater. Ein Dokument führt zu einer abgelegenen Farm in São Domingos, etwa 700 Kilometer entfernt. Dort fragen die Ermittler alte und neue Arbeiter, doch niemand erinnert sich an den vermissten Mann namens José Diaz.
Die Ungewissheit wächst, da keiner auf der Farm Hinweise auf den gesuchten Vater geben kann. Die Suche stockt, und die Teams müssen jetzt neue Wege finden, um sowohl Mutter als auch Vater zu finden. Die emotionale Spannung steigt, denn Manuel wartete 21 Jahre auf Antworten.
Erste Hoffnung bringt eine Frau, die sich nach einem anonymen Telefonat zu einem geheimen Treffen bereit erklärt. Sie kennt die Mutter und will helfen, eine Adresse zu besorgen. Auch Informationen über den Vater, die in eine andere Stadt führen, sorgen für neue Perspektiven.
Die Koordination zwischen den Teams läuft auf Hochtouren. Eine Videoverbindung zeigt die angespannte Lage zwischen den beiden Suchenden, die zugleich Teilerfolge und Rückschläge verkraften müssen. Jedes Detail kann die Wende in diesem äußerst dramatischen Fall bringen.
Die Reise nach Brasilien wird in den kommenden Tagen entscheidende Erkenntnisse bringen. Die Teams sind entschlossener denn je, die Puzzleteile zusammenzufügen, um Manuel seine lange vermisste Familie zurückzugeben und seine eigene Geschichte endlich zu klären. Die Öffentlichkeit verfolgt gespannt jeden Schritt dieser Suche.