ANTJE HERMENAU wechselt zur AfD? ERSTE AfD-REDE! MERZ geht auf OSSIS los – *NIEDERES VOLK!* #TM

Explosive Polit-Affäre in Deutschland: Antje Hermenau hält erste Rede für die AfD und attackiert die etablierten Parteien scharf – während CDU-Chef Friedrich Merz mit einer umstrittenen Aussage über Ostdeutsche für einen neuen Eklat sorgt.

Die politische Landschaft in Deutschland erlebt einen der bemerkenswertesten Wochenenden seit Jahren. Die ehemalige Spitzenpolitikerin der Grünen, Antje Hermenau, hat heute in einer vielbeachteten Veranstaltung ihre erste Grundsatzrede für die Alternative für Deutschland gehalten und damit ein politisches Erdbeben ausgelöst. Die 68-Jährige, die einst als Finanzministerin in Sachsen amtierte und als eine der profiliertesten Stimmen des bürgerlichen Flügels ihrer damaligen Partei galt, begründete ihren Schritt mit einer tiefen Entfremdung von den etablierten Strukturen und einer beispiellosen Kritik an der aktuellen Bundespolitik.

Ihre Rede, die als Live-Stream übertragen wurde und in den sozialen Netzwerken bereits Millionen Klicks verzeichnet, richtete sich in weiten Teilen direkt an die Bevölkerung in Ostdeutschland und beschwor den Geist der Friedlichen Revolution von 1989.

„Ich komme aus einer Zeit und einem Land, in dem alles, was nicht ausdrücklich erlaubt war, sehr wahrscheinlich verboten oder bestraft wurde“, eröffnete Hermenau ihre mit Spannung erwartete Ansprache. „Und dann kam eine neue Ära, in der es genau andersherum war: Alles, was nicht ausdrücklich verboten ist, ist sehr wahrscheinlich erlaubt. Das nennt man Freiheit.

“ Dieser Moment, so die gebürtige Erfurterin weiter, habe sie tief geprägt. „Es ist das Wichtigste, was ich weitergeben kann: Kämpfen Sie immer für die Freiheit des Einzelnen, egal wo Sie politisch stehen. Die Freiheit des Individuums trägt unsere Zukunft.

“ Mit diesen Worten schlug sie einen Bogen, der sich wie ein roter Faden durch ihre gesamte Rede zog und in einer ungewöhnlich scharfen Abrechnung mit der aktuellen politischen Klasse gipfelte.

Besonders bemerkenswert war Hermenaus historische Einordnung der aktuellen Lage. Sie zog dabei einen direkten Vergleich zwischen der Behandlung der AfD durch andere Parteien und der eigenen Erfahrung als Grünen-Politikerin in den 1990er Jahren. „Sie sind nun die dritte Partei, die ich in dieser Situation beobachte – dieses Mal nicht als Täter oder Opfer, sondern als Beobachterin, die hinter eine sogenannte Brandmauer geschoben wird“, erklärte sie mit ruhiger, aber bestimmter Stimme.

„So war es bei den Grünen, die mir abends beim Rotwein gerne davon erzählten, und so war es auch bei der SED, die als PDS so tat, als wäre sie nicht die SED. Das war eine lustige Zeit. Ich habe damals auch genossen, sie auszugrenzen, damit sie ein paar Jahre Buße tun.

“ Diese Ausgrenzung, so Hermenau weiter, habe jedoch nie funktioniert. „Am Ende trafen sich die links-grünen Genossen sowieso mit ihnen in der Dresdner Neustadt zum Rotwein. Damit starb die ganze Sache wieder ab.

Und jetzt stehen sie hinter der Brandmauer. Es gibt wieder welche, die nicht wollen, dass sie an die Schalthebel der Macht kommen. So ist das nun mal.

Es ist kein Einzelfall, aber ich sehe bereits, dass es sich zuspitzt. “

Die ehemalige Politikerin, die im Laufe ihrer Karriere immer wieder durch unkonventionelle Thesen auffiel, ging in ihrer Rede auch auf die wirtschaftliche Lage Deutschlands ein. Sie kritisierte die Politik der ehemaligen Kanzlerin Angela Merkel in ungewöhnlich deutlicher Form. „Ich habe die AfD erstmals kurz nach ihrer Gründung wahrgenommen, als sie noch eine Professorenpartei war und es um die Frage des Euro ging.

Das war die richtige Frage zur richtigen Zeit. Und was machte Frau Merkel? Es gab genug andere wichtige Themen.

Fukushima wurde hochgespielt. Bis heute gibt es keinen einzigen Todesfall durch Strahlung. Dann kam die Migrationswelle; na ja, sie sind jetzt eben da, dann lassen wir sie eben rein.

Es gab immer ein neues Thema, immer schlimmer und intensiver als die Finanzmarktkrise, die glücklicherweise viele in ihrer vollen Wucht nicht verstanden haben. Man hat sie auf eine Immobilienkrise geschrumpft, damit es niemand merkt, aber eigentlich war der Kondratjew-Zyklus bereits zu Ende. “ Sie stimmte dem Ökonomen Professor Otte zu, dass Deutschland mindestens 20 bis 30 Jahre hinter China und den USA zurückliege.

„Das ist die Situation. Und jetzt ist es wichtig, am Ball zu bleiben. Haben Sie also keine Angst.

“

Ein zentraler Punkt ihrer Rede war die Warnung vor einem Abgleiten in autoritäre Strukturen, die sie in der aktuellen Politik bereits wieder zu erkennen glaubt. Sie erinnerte an ihre eigene Jugend in der DDR und die Erfahrungen mit der Staatssicherheit. „Ich wurde mit 14 zur Kreisleitung eingeladen und gefragt, ob ich nicht etwas über meine Eltern erzählen möchte, besonders über meinen Vater – nein, nein, das will ich nicht.

Und dann bin ich einfach gegangen. “ Mit Blick auf aktuelle Gesetzesvorhaben, wie die geplante Zusammenlegung des Verfassungsschutzes mit dem Bundesnachrichtendienst und erweiterte Befugnisse, zeigte sie sich alarmiert. „Man soll heimlich Wohnungen durchsuchen, den PC durchgehen oder Minderjährige als V-Leute anwerben dürfen.

Erlauben Sie mir die Anmerkung: Das habe ich alles schon erlebt. Die Stasi wäre glücklich gewesen, wenn es das Internet schon gegeben hätte. Sie wären sofort drangewesen, da bin ich mir sicher.

Alles, was ich jetzt aufnehme und höre, kommt uns bekannt vor. Es ist nur technisch etwas anders. Die Stasi hätte sich gefreut, wenn es das Internet schon gegeben hätte.

Sie hätten sich sofort eingeklinkt, da bin ich mir sicher. “

Hermenau, die 1989 am Runden Tisch in Leipzig saß und nach der Wende zu einer der bekanntesten Politikerinnen Sachsens wurde, appellierte an die Bürger, wachsam zu sein. Sie warnte vor einer erneuten Spaltung Europas und Deutschlands. „Der Mauerfall war eine sehr sichtbare Mauer.

Heute sprechen wir über eine Mauer, die nicht physisch gebaut wurde, die man aber jeden Tag erlebt, beobachtet oder sieht. Und vielleicht wird eine weitere Mauer gebaut, meiner Meinung nach in der Ukraine, die erneut Ost und West teilen wird, aber wir werden sehen. “ Sie erinnerte an den 9.

Oktober 1989 in Leipzig, als 70. 000 Menschen auf die Straße gingen und der Schießbefehl erteilt war. „Es gab sechs besonnene Menschen, zwei aus der Kirche, zwei aus dem Kulturbereich und zwei von der SED, die sich zusammensetzten und sagten: ‚Wir schießen nicht.

‘ Es war haarscharf an diesem Tag, und das war vier Wochen vor dem Mauerfall. Und als über das Megafon verkündet wurde: keine Gewalt, keine Gewalt, und die ersten Polizisten ihre Schilde ablegten und ihre Schlagstöcke und Helme abnahmen, da wussten wir, wir haben es geschafft. “

Die Reaktionen auf Hermenaus Rede ließen nicht lange auf sich warten. Während AfD-Vertreter die ehemalige Grünen-Politikerin als „Gewinn für die Demokratie“ und „Stimme der Vernunft“ feierten, zeigten sich ihre früheren Parteikollegen entsetzt. Die Bundesspitze der Grünen sprach von einem „tiefen Fall“ und warf Hermenau vor, sich mit Kräften zu gemein zu machen, die „die freiheitliche Grundordnung“ gefährdeten.

Besonders brisant ist der Zeitpunkt: Die Rede fällt in eine Phase, in der die AfD in Umfragen auf Rekordwerte klettert. Aktuelle Erhebungen aus Nordrhein-Westfalen, wo im kommenden Jahr die Landtagswahl ansteht, zeigen ein dramatisches Bild. Die AfD legte demnach um 15,6 Prozentpunkte zu und käme aktuell auf 21 Prozent.

Die CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst stürzte um 9,7 Punkte auf nur noch 26 Prozent ab. Die SPD liegt bei 18 Prozent, die Grünen bei 16 Prozent.

Doch nicht nur die AfD sorgt für Schlagzeilen. Parallel zu Hermenaus Auftritt eskalierte der Streit innerhalb der Union. CDU-Chef Friedrich Merz geriet erneut massiv unter Beschuss, nachdem ihm in einer internen Sitzung eine abfällige Bemerkung über Ostdeutsche vorgeworfen wurde.

Wie mehrere Teilnehmer übereinstimmend berichten, soll Merz im Zusammenhang mit der Diskussion über die Wahlerfolge der AfD in Ostdeutschland von einem „niederen Volk“ gesprochen haben. Der Vorfall, der umgehend die Runde machte, sorgt für helle Empörung – insbesondere in den neuen Bundesländern. Merz selbst dementierte die Äußerung umgehend und ließ über seinen Sprecher ausrichten, die Darstellung sei „frei erfunden“ und „bösartig“.

Dennoch kommt der Vorfall zur Unzeit für die Union, die ohnehin mit einem historischen Tief in der Wählergunst zu kämpfen hat.

Die politische Gemengelage wird durch die jüngsten Umfragen zusätzlich angeheizt. In Nordrhein-Westfalen wäre demnach eine Koalition aus CDU und AfD mit 51,4 Prozent rechnerisch möglich. Wüst, der bisher jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ausgeschlossen hat, gerät damit zunehmend unter Druck.

Die bisherige schwarz-grüne Koalition in Düsseldorf wäre mit zusammen 42 Prozent deutlich abgestraft. Selbst ein Bündnis aus CDU, Grünen und SPD würde nicht mehr für eine Mehrheit reichen. Die politische Landschaft in Deutschland scheint sich fundamental zu verschieben, und die etablierten Parteien wirken ratlos.

Hermenau, die in ihrer Rede mehrfach die „Angst“ der Altparteien thematisierte, gab sich am Ende siegessicher. Sie zitierte die Bibel: „Fürchte dich nicht. “ Man solle an seiner Sache und an der Freiheit des Einzelnen festhalten.

„Bewahren Sie Ihre persönliche Würde und geben Sie Ihren Kampf nicht auf. Was Sie tun, ist wichtig für Sie. Demokratie ist eine sehr kurze Decke.

Sie reicht definitiv weit genug für die Kommunalpolitik. Sie reicht vielleicht auch noch für die Region, wenn die Menschen noch genug Heimatgefühl haben. Für uns wäre das zum Beispiel das Erzgebirge.

Und sie reicht vielleicht gerade noch für das Land. Aber sie darf nicht zu groß sein. Bis nach Berlin reicht sie nicht, und schon gar nicht bis nach Brüssel.

Da bekommt man kalte Füße. “

Die Rede von Antje Hermenau markiert einen weiteren Wendepunkt in der deutschen Parteienlandschaft. Dass eine Politikerin mit ihrem biografischen Hintergrund – Bürgerrechtlerin, Grünen-Mitgründerin in Sachsen, langjährige Abgeordnete – den Schritt zur AfD vollzieht, ist ein Novum. Ihre Argumentation, die sich stark auf die Erfahrungen der Friedlichen Revolution und die Kritik an staatlicher Überwachung stützt, zielt gezielt auf die Ängste und Sorgen vieler Ostdeutscher.

Sie sprach von einer „Erosion des Vertrauens“ der Bürger in die Institutionen und Parteien. „Man kann nicht mehr einfach blind vertrauen. Es ist eine Gesellschaft geworden, in der man nicht weiß, was der andere denkt und was er plant, und bei der man einfach unsicher ist, ob man wirklich am selben Strang zieht, und wenn ja, in dieselbe Richtung.

Das ist heutzutage nicht ganz klar, und das macht es schwer, blind zu vertrauen. Man muss sich Vertrauen neu erarbeiten, und das ist Kommunalpolitik. Vor Ort Leistung bringen, Ergebnisse erzielen und die Menschen mit Best-Practice-Beispielen überzeugen.

“

Die kommenden Monate werden zeigen, ob Hermenau nur ein Einzelfall bleibt oder ob ihr Wechsel eine neue Dynamik auslöst. Führende AfD-Politiker kündigten bereits an, weitere prominente Wechsler aus dem bürgerlichen Lager präsentieren zu wollen. Die Generaldebatte über den Umgang mit der AfD, die Brandmauer und die Zukunft der Volksparteien ist damit neu entfacht.

Während die einen in Hermenau eine Verräterin sehen, die sich den falschen Kräften andient, sehen andere in ihr eine mutige Stimme, die ausspricht, was viele denken. Fest steht: Die politische Bühne in Deutschland ist um eine schillernde, kontroverse und höchst polarisierende Figur reicher. Die Diskussionen über ihre Beweggründe, die Zukunft der Union und die Rolle der AfD werden die Schlagzeilen der kommenden Wochen dominieren.