ANTJE HERMENAU spricht zu ALLEN OSSIS! AfD-BEITRITT! SYSTEMWECHSEL muss her! #TM

Halle/Saale – Ein politisches Erdbeben erschüttert die Republik. Die langjährige Bürgerrechtlerin und ehemalige Bündnisgrünen-Politikerin Antje Hermenau hat sich am heutigen Dienstag in einer Videobotschaft öffentlich zur Alternative für Deutschland (AfD) bekannt und damit einen Nerv in der politischen Landschaft getroffen. In ihrer mit Spannung erwarteten Ansprache, die auf dem Kanal „Nachrichten aktuell“ verbreitet wurde, richtete sie sich direkt an die Bevölkerung Ostdeutschlands und forderte einen grundlegenden „Systemwechsel“.

Ihre Kernbotschaft: Die AfD sei im Osten längst eine „normale Partei“ geworden, und die bisherige Energie- und Migrationspolitik der Bundesregierung führe Deutschland in den wirtschaftlichen Ruin.

Hermenau, die einst als Spitzenkandidatin der Grünen in Sachsen galt und für ihre klaren Worte bekannt ist, begründete ihren Schritt mit einer tiefen Entfremdung von den etablierten Strukturen. Sie kritisierte die aus ihrer Sicht anhaltende Arroganz der West-Eliten gegenüber den neuen Bundesländern und bemängelte, dass die Aufarbeitung der Nachwendezeit bis heute nicht gelungen sei. „Wer drei oder vier Jahrzehnte lang der Idee hinterhergelaufen ist, dass jeder einzelne Ausländer sofort zu uns kommen muss, der hat ein Problem“, sagte sie wörtlich und sprach damit einen zentralen Punkt ihrer neuen politischen Heimat an.

Die frühere Politikerin, die einst für linke und ökologische Positionen stand, vollzieht damit einen bemerkenswerten Wandel, der in der politischen Landschaft für erhebliches Aufsehen sorgt.

Besonders bemerkenswert ist ihre Analyse der unterschiedlichen politischen Sozialisation in Ost und West. Hermenau verwies darauf, dass die Menschen in der DDR gezwungen waren, „zwischen den Zeilen zu lesen“, während die Westdeutschen diese Erfahrung nicht hätten. „Für viele im Westen ist es die erste Diktatur, die sie durchleben müssen“, so ihre provokante These, mit der sie die unterschiedliche Wahrnehmung der aktuellen politischen Lage erklärt.

Sie attestierte den Ostdeutschen eine größere Widerstandsfähigkeit gegenüber staatlicher Bevormundung, was ihrer Meinung nach die wachsende Zustimmung zur AfD in den neuen Ländern erklärt. Diese Aussagen dürften insbesondere bei den etablierten Parteien für Empörung sorgen, da sie die AfD als Bollwerk gegen eine vermeintliche staatliche Übermacht darstellt.

Im Zentrum ihrer Ausführungen stand jedoch die Energiepolitik, die sie als „stümperhaftes Gepfusche“ der letzten 15 bis 20 Jahre geißelte. Hermenau forderte eine radikale Kehrtwende: die Erschließung heimischer Gasvorkommen in der Nord- und Ostsee sowie unter Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Diese könnten ihrer Ansicht nach für 30 Jahre die russischen Lieferungen ersetzen, für die Deutschland trotz des Lieferstopps weiterhin zahle.

Sie verwies auf Experten, wonach die ersten Gasmengen bereits nach eineinhalb Jahren ins Netz eingespeist werden könnten. Zudem sprach sie sich für den Erhalt von Kohlkraftwerken als sogenannte „schwarzstartfähige“ Anlagen aus, die für die Netzstabilität unverzichtbar seien.

Die 68-Jährige, die sich selbst als „kompetente Frau“ bezeichnet, die in der AfD einen Unterschied machen könne, rechnete in ihrer Rede auch mit der Klimapolitik der Grünen ab, der sie selbst einst angehörte. Der Anteil des menschengemachten CO2 sei umstritten, und die „wirtschaftliche Selbstzerstörung Deutschlands“ sei kein Beitrag zum Klimaschutz, solange China an einem einzigen Tag mehr Emissionen ausstoße als Deutschland in einem Jahr. Diese Argumentation deckt sich exakt mit der Erzählung der AfD, die den menschengemachten Klimawandel in Teilen leugnet und eine rein wirtschaftsorientierte Energiepolitik propagiert.

Hermenau nutzt damit gezielt die Plattform, um ihre neue politische Linie zu untermauern.

Die Reaktionen auf den Schulterschluss ließen nicht lange auf sich warten. Während AfD-Vertreter die Unterstützung der bekannten Bürgerrechtlerin als „triumphalen Erfolg“ feierten, zeigten sich Grüne und Linke entsetzt. Hermenau, die einst für ihre Verdienste in der Friedlichen Revolution geehrt wurde, sei „auf die falsche Seite der Geschichte“ gewechselt, hieß es aus ehemaligen Parteikreisen.

Ihre Aussagen zur Migration, in denen sie die Aufnahme von Geflüchteten als „Problem“ bezeichnete, das man nicht lösen könne, stoßen insbesondere bei ihren früheren Weggefährten auf völliges Unverständnis. Der Schritt wird als endgültiger Bruch mit ihrer politischen Vergangenheit gewertet.

Untermauert wird ihre Botschaft durch die neuesten Umfragewerte, die in der Videobotschaft präsentiert wurden. Laut einer Erhebung vom 20. Oktober liegt die AfD demnach bundesweit bei 30 Prozent und damit zwölf Prozentpunkte vor der Union, die nur noch auf 18 Prozent kommt.

Die SPD und die Grünen stagnieren bei jeweils 14 Prozent, die Linke käme auf 11 Prozent. Entscheidend ist laut der Analyse: Ohne die AfD sei keine Regierungsbildung mehr möglich, da die traditionellen Parteien zusammen keine Mehrheit mehr erreichten. Diese Zahlen, so die Botschaft, zeigten den unaufhaltsamen Aufstieg der Partei, der durch die aktuelle Politik der Ampel-Koalition weiter befeuert werde.

Die Entwicklung markiert einen weiteren Schritt in der Normalisierung der AfD im politischen Diskurs. Hermenau, die einst als moralische Instanz der ostdeutschen Bürgerrechtsbewegung galt, verleiht der Partei eine neue intellektuelle Legitimation. Ihre Kritik an der „Brandmauer“ der Union, die sie als „Tanz um den heißen Brei“ bezeichnete, findet in weiten Teilen der Bevölkerung Gehör.

Sie fordert eine ehrliche Debatte über die Fehler der Wiedervereinigung und die mangelnde Wertschätzung der ostdeutschen Lebensleistung. Diesen Nerv trifft sie offenbar, wie die steigenden Umfragewerte belegen.

Politische Beobachter sehen in Hermenaus Schritt einen möglichen Katalysator für weitere Wechsel von etablierten Politikern zur AfD. Ihre Forderung nach einem „Systemwechsel“ und die Ablehnung der aktuellen Migrations- und Energiepolitik könnten insbesondere im Osten auf fruchtbaren Boden fallen. Die ehemalige Politikerin, die einst für ihre unabhängige Haltung bekannt war, hat sich nun eindeutig positioniert und stellt sich gegen die gesamte politische Klasse der Bundesrepublik.

Ihr Appell an die „DNA“ der Ostdeutschen, die sich nicht alles gefallen ließen, dürfte die gesellschaftliche Polarisierung weiter verschärfen.

Die Bundestagswahl 2025, die für Februar angesetzt ist, wird damit zu einer Richtungswahl. Die Umfragewerte deuten auf eine historische Verschiebung der Machtverhältnisse hin. Sollte die AfD tatsächlich die 30-Prozent-Marke überschreiten, wäre sie die stärkste Kraft im Parlament.

Die bisherige Strategie der CDU, eine Koalition mit der AfD kategorisch auszuschließen, scheint angesichts der Zahlen immer schwerer durchhaltbar. Hermenau hat mit ihrer Ankündigung genau diesen Prozess beschleunigt und die Debatte um eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD neu entfacht.

Die Bürgerrechtlerin, die in ihrer Zeit bei den Grünen für ihre wirtschaftsliberalen Positionen bekannt war, betonte, dass sie nicht aus Opportunismus handle, sondern aus tiefer Überzeugung. Sie sehe die AfD als letzte demokratische Bastion gegen den „Größenwahn“ der etablierten Parteien. Ihre Aussage, die Partei sei im Osten „normal“ geworden, während sie im Westen noch auf Widerstände stoße, verdeutlicht die tiefe Spaltung des Landes.

Diese Spaltung, so ihre Analyse, sei das Ergebnis jahrzehntelanger Ignoranz der West-Eliten gegenüber den Sorgen der Ostdeutschen.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Hermenau mit ihrer Entscheidung allein bleibt oder ob weitere prominente Persönlichkeiten ihrem Beispiel folgen. Fest steht, dass sie mit ihrer Videobotschaft einen Nerv getroffen hat. Die Kommentarspalten der sozialen Medien sind voller Zustimmung, aber auch scharfer Ablehnung.

Die Politikerin, die einst für ihre Verdienste um die Demokratie gefeiert wurde, wird nun von vielen als Verräterin angesehen, von anderen als mutige Stimme der Vernunft. Ihre Forderung nach einem Stopp der „wirtschaftlichen Selbstzerstörung“ und die Rückbesinnung auf heimische Energieressourcen dürfte die energiepolitische Debatte der nächsten Monate maßgeblich beeinflussen.

Die Uhr tickt, und die politische Landschaft Deutschlands steht vor einem möglichen Umbruch. Antje Hermenau hat sich auf die Seite derer gestellt, die den etablierten Parteien den Kampf angesagt haben. Ob ihr Schritt von Erfolg gekrönt sein wird, hängt nicht zuletzt von der Reaktion der Wählerinnen und Wähler ab.

Die nächsten Monate bis zur Bundestagswahl werden entscheidend sein. Die ehemalige Grünen-Politikerin hat jedenfalls deutlich gemacht, dass sie nicht gewillt ist, weiter zuzusehen, wie Deutschland aus ihrer Sicht „gegen die Wand gefahren“ wird. Ihre Botschaft ist klar: Der Systemwechsel muss her, und sie will ihn mitgestalten.