Der Tag der Operation ist einer der schlimmsten meines Lebens – ein Moment, der nie ganz aus meinem Gedächtnis verschwinden wird. 
Ich hatte das Gefühl, dass meine Eltern mich in meiner Stunde der Not unterstützen würden. Sie versprachen, sich um meine Kinder zu kümmern, während ich in der Operation war. Das war das Letzte, was ich hören wollte, bevor ich ins Bett ging.
Ich erinnere mich an den Moment, in dem ich das Gefühl hatte, dass etwas nicht stimmte. Ich wachte im Aufwachraum auf und griff nach meinem Handy. 14 Anrufe waren auf dem Display angezeigt. Mein Herz begann, sich zu beschleunigen. Wer konnte sich so oft um mich gedrückt haben? Ich dachte an meine Nachbarin, die sich oft um meine Kinder kümmert, wenn ich abwesend bin.
Dann las ich die Nachricht. “Deine Kinder sind auf meiner Veranda. Deine Eltern sind vor zwei Stunden gegangen.” Mein Puls ging in die Höhe und ich fühlte mich wie in einem Traum. Ich rief meine Nachbarin an, aber keine Antwort. Ich war fassungslos.
Ich rief meine Mutter an. Sie antwortete mit einer Stimme, die ich nicht kannte. “Deine Schwester brauchte uns mehr”, sagte sie, ohne auch nur anzuknüpfen. Ich war wie gelähmt. Ich konnte nicht glauben, dass meine eigenen Eltern mich im Stich gelassen hatten.
Es war 21 Uhr und mein Leben stand still. Ich spürte die Scham und das Gefühl der Verrat. Mein Handy war leer, meine Kinder waren allein, und meine Eltern waren verschwunden. Ich fühlte mich so allein und so verloren.
Der Schock hatte mich erwischt, aber ich war nicht völlig bewusstlos. Ich wusste, dass ich mich um meine Kinder kümmern musste. Sie brauchten mich jetzt mehr als je zuvor. Ich rief um Hilfe, aber keine Antwort kam.
Das einzige, was ich tun konnte, war, mich selbst zu finden. Ich rief meine Schwester an, aber sie schien sich nicht für mich zu interessieren. Sie hatte meine Eltern in diesem Moment gebraucht.
Meine Kinder. Mein Herz schmerzte bei dem Gedanken an sie. Wo lagen sie gerade? Sorgten sie sich um sie? Die Gedanken kreisten in meinem Kopf.
Dann erreichte mich die Antwort. Eine der Nachbarinnen rief an. “Deine Kinder sind bei mir”, sagte sie. “Sie haben dich vermisst.” Ich fühlte mich erleichtert und gleichzeitig fassungslos.
Ich ging zu ihr und fand meine Kinder, die mich weinend umarmten. Sie hatten mich so sehr gebraucht. Aber ich war wütend und verletzt, dass meine Eltern sie nicht umsorgt hatten.
Ich erinnere mich jetzt daran, wie ich mich gefühlt habe, als ich herausgefunden hatte, dass meine Eltern meine Kinder verlassen hatten. Es war ein Gefühl der Verzweiflung und des Zorns. Wir alle haben das Recht, uns um unsere Kinder zu kümmern und sie zu lieben.
Nach diesem Traum schaute ich meinem Leben in die Augen. Ich begriff, dass es wichtig ist, dass wir unsere Familie schätzen und uns umeinander kümmern. Wir müssen wissen, dass wir uns immer aufeinander verlassen können.
Ich erinnere mich jetzt daran, wie ich mich geäußert habe, als mein Sohn mich umarmte. “Ich liebe dich”, sagte ich. “Ich bin immer für dich da.” Er sah mich an und sagte: “Ich liebe dich auch, Papa. Ich war so besorgt um uns.”
Sieben Jahre sind vergangen, aber ich weiß, dass ich noch immer dieselbe Person bin. Ich bin froh, dass ich meine Kinder liebe und für sie sorge. Und ich werde auch immer für sie da sein, wenn es in ihrer Zeit der Not braucht.
Das ist die Geschichte, die uns alle erinnert, wie wichtig es ist, unsere Familie zu lieben und sie zu schützen. Lassen Sie uns zusammenhalten und einander helfen, wenn wir es am meisten brauchen.
Meine Kinder bleiben immer meine Kinder. Und ich bin immer ihre Mutter. Und das ist, was es in einem Leben wirklich zählt.