Mein Bruder sagte mir, ich solle Weihnachten nicht kommen, ich würde nur alle in Unruhe versetzen. #XM

Wie kann ein Einzelner den Lauf einer ganzen Familie verändern, indem er nur sein Wunsch zur Weihnachtszeit äußert? Die Frage scheint einfach, aber sie enthält in sich ein Universum von Gefühlen, Konflikten und Überwindung von Hindernissen. Ein Bruder hat seine Schwester mit einem einfachen Satz ins Wanken gebracht: “Komm nicht Weihnachten, du würdest nur alle in Unruhe versetzen.” Eine Worte, aber eine Welt von Emotionen.
Weihnachtsbaum im dunklen Salon

Das Weihnachtsfest, eine Zeit der Freude und des Gebens, stand vor der Schwester wie eine unüberwindbare Barriere. Die Gefühle des Bruders, die tiefe Frustration und Unzufriedenheit, die ihn dazu getrieben hatten, diese Worte auszusprechen, schienen unerheblich in der großen Familienatmosphäre. Doch die Schwester sah das anders. Sie spürte in sich die Wut, die sich langsam in einem dunklen Raum von ihrem Herzen löste. Ein Gefühl, das sie nicht mehr unter Kontrolle hatte.
Weihnachtsbaum in der Mittagshitze

Die Nacht der Nacht, jener Heiligen Abend, als die Schwester allein in ihrer Wohnung lag, fühlte sich wie ein ewiger Fluss von Emotionen. Die Scham, den Stolz, die Wut und die Trauer schienen wie miteinander verschmolzene Schalen, die auf dem Grund ihres Herzens zu liegen schienen. In diesem Augenblick schien die Welt draußen zu schrumpfen, während ihre Gefühle wie riesige Drachen über der Ebene standen. Plötzlich riefen ihre Eltern an, und mit zitternder Stimme fragten sie: “Was gibt es in den Nachrichten?”
Nachrichtenticker über ein fernes Land

Zusammen mit dem Anruf ihrer Eltern schien die Welt auf einmal wie ein großes Theater, das sich ihr vor Augen bot. Die Nachrichten von weit und breit her über das Weltgeschehen schienen wie ein ständiges Hintergrundgeräusch, das sie immer wieder aufscheuchte. Die Bilder von Weihnachtsfesten überall auf der Welt schienen wie ein ferner Ruf, der in ihr Inneres drang und sie aufforderte, sich in die Welt der Menschen zu begeben, die Weihnachten feierten und lebten. Doch für die Schwester standen diese Bilder so weit von ihr entfernt wie ein ferner Planet in einem fremden Universum.
Eine einsame Frau in der kalten Weihnachtsnacht

Während die Stille der Nacht um sie herum lag, spürte die Schwester die Einsamkeit in ihr Inneres steigen. Als die Nachrichten von weit und breit ankamen, fühlte sie sich wie ein Fremder in der Welt der Menschen. Die Worte ihres Bruders “Komm nicht Weihnachten, du würdest nur alle in Unruhe versetzen” schienen immer wieder vor ihrem geistigen Auge zu stehen. Sie fragten sie in ihr Inneres, ob sie tatsächlich dazu in der Lage war, die Unruhe zu beseitigen, die ihre Familie und ihre Eltern umtrieb. Oder waren die Dinge vielleicht viel einfacher, viel persönlicher, viel näher, als sie angenommen hatte?
Schnees bedeckter Weihnachtsbaum

Der Moment war da, da die Schwester sich bewusst wurde, dass Weihnachten nicht nur ein Festtag war, sondern ein Universum von Gefühlen, von Begegnungen, von Überwindung von Hindernissen. Sie sah, sah und sah die Unruhe in ihr Inneres steigen, als sie realisierte, dass ihre Familie in ihrer Gegenwart nicht glücklicher war, sondern trauriger, nicht lebhafter, sondern stiller. Sie sah, sah und sah die Nachrichten von weit und breit kommen und wieder gehen, und sie wusste, dass ihre Familie nicht mehr in Ruhe sein konnte, solange sie in der Nähe war.
Weihnachtsbaum im Fenster

“Ich will nicht mehr zu Hause sein”, hatte die Schwester geschwiegen. “Ich bin nicht mehr willkommen”, hatte sie sich selbst gesagt. Doch die Worte ihres Bruders “komm nicht Weihnachten, du würdest nur alle in Unruhe versetzen” wiederholten sich in ihrem Inneren, wie eine Uhr, die nur noch ticken musste. Sie sah, sah und sah ihren Bruder, ihren Vater, ihre Mutter und die ganze Familie, wie sie zusammen kamen, um Weihnachten zu feiern, und sie wusste, dass sie nicht dazugehörte.
Weihnachtsbaum mit Geschenken

Der letzte Satz, der in ihrer Seele mitschwingte, war der: “Ich gehöre nicht dazu. Ich gehöre nirgendwo hin. Ich bin allein. Ich bin einsam.” Doch in diesem Moment wusste sie, dass sie nicht mehr allein war, sondern in einem Universum von Gefühlen und Überwindung von Hindernissen, in einem großen Theater der Menschheit lebte, das jeden Moment wechseln konnte. Weihnachten schien nicht mehr nur ein Festtag, sondern ein Universum von Möglichkeiten.