HITLERS „KÖNIG VON OBERÖSTERREICH“ – DER MANN, DER TAUSENDE IN DEN TOD SCHICKTE UND AM GALGEN ENDETE!

 

Er war einer von Hitlers engsten Vertrauten.

Er herrschte über eine ganze Region des Dritten Reiches.

Er überwachte eines der grausamsten Konzentrationslager Europas.

Und als Nazi-Deutschland zusammenbrach, versuchte er zu fliehen.

Doch der Mann, der jahrelang über Leben und Tod entschieden hatte, konnte seinem eigenen Schicksal nicht entkommen.

Sein Name war August Eigruber.

DER FANATIKER, DER HITLER VERFIEL

Schon als Jugendlicher schloss sich Eigruber der nationalsozialistischen Bewegung an.

Während viele andere noch zur Schule gingen, träumte er bereits von einem Großdeutschland unter Adolf Hitler.

Sein Ehrgeiz war grenzenlos.

Seine Loyalität zum Führer ebenso.

Als Österreich 1938 vom Deutschen Reich geschluckt wurde, gehörte Eigruber zu den großen Gewinnern des „Anschlusses“.

Innerhalb kürzester Zeit stieg er zu einem der mächtigsten Männer Österreichs auf.

HITLERS MANN IN DER „OSTMARK“

Nach der Eingliederung Österreichs erhielt Eigruber die Kontrolle über Oberösterreich.

Er wurde Gauleiter und Reichsstatthalter.

Seine Macht war nahezu unbegrenzt.

Zeitzeugen berichteten später, dass er zu den wenigen Personen gehörte, die Hitler persönlich beim Vornamen nennen durften.

Ein Privileg, das seine außergewöhnliche Stellung innerhalb des NS-Regimes verdeutlichte.

DAS KZ MAUTHAUSEN – DIE HÖLLE AUF ERDEN

In Eigrubers Herrschaftsgebiet entstand eines der berüchtigtsten Konzentrationslager des Dritten Reiches:

Mauthausen.

Was zunächst als Lager für politische Gegner begann, entwickelte sich zu einer gigantischen Todesfabrik.

Tausende Häftlinge wurden in den Steinbrüchen zu Tode geschunden.

Andere verhungerten.

Viele wurden erschossen, vergast oder zu Tode geprügelt.

Mindestens 95.000 Menschen verloren dort ihr Leben.

DIE SCHRECKLICHEN GEHEIMNISSE DES LAGERS

Überlebende berichteten nach dem Krieg von unvorstellbaren Grausamkeiten.

Gefangene mussten tonnenschwere Steine schleppen, bis sie zusammenbrachen.

Kranke wurden aussortiert und ermordet.

Andere wurden mitten im Winter gezwungen, bei eisigen Temperaturen nackt im Freien zu stehen, bis sie starben.

Einige Häftlinge wurden sogar von einem Wachhund namens „Lord“ zerfleischt.

Mauthausen wurde zum Synonym für Terror und Tod.

DER MANN HINTER DEM HUNGER

Historiker werfen Eigruber vor, eine entscheidende Rolle bei der katastrophalen Versorgungslage im Lager gespielt zu haben.

Als Verantwortlicher für Ernährung und Verwaltung wurden unter seiner Aufsicht Brotrationen gekürzt.

Für viele Gefangene bedeutete das ein Todesurteil durch Verhungern.

Während die NS-Elite weiterlebte, starben Häftlinge zu Tausenden an Unterernährung.

DIE LETZTEN MASSAKER

Noch als das Dritte Reich bereits zusammenbrach, gingen die Verbrechen weiter.

Im Frühjahr 1945 wurden hunderte Gefangene erschlagen.

650 kranke Häftlinge wurden in einer der letzten Vergasungsaktionen des Krieges ermordet.

Wenige Tage vor der Befreiung ließ die SS weitere Widerstandskämpfer töten.

Selbst angesichts der sicheren Niederlage hörte die Mordmaschine nicht auf.

DIE FLUCHT DES FEIGLINGS

Als amerikanische Truppen näher rückten, war von Eigrubers großspurigen Durchhalteparolen plötzlich nichts mehr zu hören.

Der Mann, der Linz zur „Festung“ erklärt hatte, floh.

Mit falschen Papieren versteckte er sich monatelang.

Doch am 11. August 1945 klickten schließlich die Handschellen.

Die US-Armee verhaftete ihn nur wenige Kilometer von Mauthausen entfernt.

DIE ABRECHNUNG

Vor Gericht versuchte Eigruber alles.

Er bestritt die Vorwürfe.

Er behauptete sogar, das Konzentrationslager niemals kontrolliert zu haben.

Doch Zeugen belasteten ihn schwer.

Ehemalige SS-Männer schilderten seine direkte Beteiligung an Erschießungen, Hinrichtungen und Massenmorden.

Die Beweislage war erdrückend.

TOD DURCH DEN STRANG

Am 13. Mai 1946 fiel das Urteil:

Tod durch Hängen.

Ein Jahr später, am 28. Mai 1947, wurde August Eigruber im Gefängnis Landsberg zum Galgen geführt.

Er war 40 Jahre alt.

SEINE LETZTEN WORTE

Kurz vor seiner Hinrichtung sprach Eigruber ein letztes Gebet.

Dann erklärte er:

„Lang lebe Deutschland!“

Wenige Augenblicke später öffnete sich die Falltür.

Der einstige Herrscher über Oberösterreich war tot.

KEINE TRÄNEN FÜR DEN GAULEITER

Während Millionen Menschen unter den Verbrechen des NS-Regimes gelitten hatten, hielt sich das Mitgefühl für August Eigruber in Grenzen.

Für viele war seine Hinrichtung nicht nur eine Strafe.

Sie war das späte Ende eines Mannes, dessen Name für Terror, Unterdrückung und eines der dunkelsten Kapitel der österreichischen Geschichte steht.

Und als die Schlinge sich zuzog, vergoss kaum jemand eine Träne für Hitlers einstigen Statthalter.