DAS „BLUT-KZ DER NAZIS“ — DAS LAGER, DAS SELBST HITLERS OFFIZIERE ANWIDERT HAT… WEIL WÄRTER KINDERN DIE KEHLEN AUFSCHLITZTEN UND WETTEN ÜBER MASSENMORDE ABSCHLOSSEN

 

Mitten in den verseuchten Sumpfgebieten Kroatiens entsteht ein Konzentrationslager, das so grausam wird, dass selbst deutsche NS-Offiziere entsetzt reagieren.

Nicht Auschwitz.

Nicht Buchenwald.

Nicht Dachau.

Sondern Jasenovac — das Todeslager der kroatischen Ustascha-Faschisten.

Ein Ort, an dem Menschen nicht „industriell“ ermordet wurden…

…sondern mit Hämmern, Messern, Sägen und bloßer Muskelkraft abgeschlachtet wurden.

Von Angesicht zu Angesicht.

Bis die Täter selbst mit Blut, Knochensplittern und Gehirnmasse bedeckt waren.

„DER GIPFEL DES GRAUENS“

Als deutsche Wehrmachtsoffiziere das Lager inspizierten, waren sie schockiert.

General Edmund Glaise von Horstenau bezeichnete Jasenovac in offiziellen Berichten als:

„den Gipfel des Grauens auf der Welt.“

In seinem Tagebuch schrieb er, allein der Anblick der Zustände reiche aus, um sich zu übergeben.

Und das aus dem Mund eines hochrangigen Nazi-Generals.

DIE MÖRDER, DIE KEINE MUNITION VERSCHWENDEN WOLLTEN

Während andere Konzentrationslager auf Gaskammern und Erschießungen setzten, wollten die Ustascha-Wächter in Jasenovac „effizienter“ töten.

Munition galt ihnen als zu teuer.

Also verwandelten sie die Ufer der Flüsse Save und Una in gigantische Schlachthäuser.

Gefangene mussten an frisch ausgehobenen Massengräbern knien.

Dann zertrümmerten die Wächter ihnen mit Vorschlaghämmern, Holzknüppeln oder Eisenstangen die Schädel.

Viele starben nicht sofort.

Schwer verletzt und blutend wurden sie in den Fluss gestoßen, wo sie langsam ertranken.

DAS „SERBENSCHNEIDER“-MESSER

Doch selbst diese Methoden waren den Tätern irgendwann zu anstrengend.

Also führten sie eine neue Waffe ein:

Das „Srbosjek“ — übersetzt:

„Serbenschneider“.

Eigentlich war es ein landwirtschaftliches Werkzeug für die Weizenernte.

Die Ustascha verwandelte es in eine Mordmaschine.

Eine gebogene Klinge wurde an einem Lederhandschuh befestigt, sodass sie wie eine Verlängerung der Hand funktionierte.

Die Täter mussten ihre Opfer nur noch an den Haaren packen…

…und mit einer einzigen Bewegung die Kehle durchschneiden.

Historische Berichte sprechen davon, dass einzelne Wächter in nur einer Nacht Hunderte Menschen ermordeten.

DIE NACHT, IN DER MÖRDER UM MASSAKER WETTETEN

Am 29. August 1942 erreichte der Wahnsinn einen neuen Höhepunkt.

Eine Gruppe von Wärtern schloss eine makabre Wette ab:

Wer in einer einzigen Nacht die meisten Menschen töten könne.

Einer der Täter, Mile Friganović, behauptete später, über 1.100 Menschen ermordet zu haben.

Doch selbst ihn brachte ein alter serbischer Bauer namens Vukašin plötzlich aus dem Gleichgewicht.

Nachdem Friganović ihm Nase und Ohren abgeschnitten hatte und verlangte, das faschistische Regime zu preisen, antwortete der alte Mann nur ruhig:

„Mach deine Arbeit, Kind.“

Der Satz soll den Mörder psychisch gebrochen haben.

Doch seine Kollegen mordeten weiter.

Den „Wettbewerb“ gewann schließlich Petar Brzica.

Er schnitt in nur einer Nacht angeblich 1.360 Menschen die Kehle durch.

Sein Preis:

Eine goldene Uhr.

Und ein gebratenes Schwein.

DAS KINDERLAGER DER HÖLLE

Besonders grausam war das Unterlager Stara Gradiška, das speziell für Frauen und Kinder eingerichtet wurde.

Schätzungsweise 20.000 Kinder starben dort.

Babys wurden ihren Müttern entrissen und absichtlich verhungern gelassen.

Zeugen berichteten später, dass Wärter Kleinkinder an den Beinen packten und lachend mit ihren Köpfen gegen Wände schlugen.

„BRUDER SATAN“

Zu den berüchtigtsten Figuren des Lagers gehörte Miroslav Filipović-Majstorović — ein ehemaliger Franziskaner-Pater.

Die Häftlinge nannten ihn nur:

„Fra Sotona“ — Bruder Satan.

Der Geistliche soll persönlich Häftlinge ermordet haben — oft direkt nach Gottesdiensten.

Berichten zufolge warf er sogar Säuglinge in die Luft und versuchte, sie mit einem Dolch aufzuspießen, während andere Wächter Wetten abschlossen.

DAS LAGER, DAS IN DIE LUFT GESPRENGT WURDE

Als sich Titos Partisanen 1945 näherten, gerieten die Täter in Panik.

Die letzten Häftlinge wurden hastig ermordet.

Dann sprengten die Ustascha-Wächter das Lager selbst in die Luft, um Beweise zu vernichten.

Viele Hauptverantwortliche entkamen jedoch über sogenannte „Rattenlinien“ nach Südamerika.

Ante Pavelić, der Führer der Ustascha, lebte jahrelang unbehelligt in Argentinien und im faschistischen Spanien — ohne jemals für die Massaker vor Gericht zu stehen.

DAS TRAUMA, DAS SPÄTER EINEN NEUEN KRIEG ENTZÜNDETE

Nach dem Krieg wurde die Geschichte von Jasenovac im kommunistischen Jugoslawien lange verdrängt.

Doch als Jugoslawien in den 1990er Jahren zerfiel, wurde das alte Grauen plötzlich wieder politisch benutzt.

Nationalisten auf beiden Seiten instrumentalisierten die Opferzahlen.

Fernsehsender zeigten wochenlang Bilder des Lagers.

Alte Ängste wurden neu entfacht.

Und Historiker glauben heute, dass die Erinnerung an Jasenovac mit dazu beitrug, den Hass der Jugoslawienkriege erneut zu entfachen — Kriege, in denen wieder über 100.000 Menschen starben.