Drama der 70er: Findet Julia den verschollenen Bruder in Schweden?
In einem bewegenden und dramatischen Fall sucht Detlef, ein 54-jähriger Berufskraftfahrer aus der Nähe des Bodensees, verzweifelt nach seinem Bruder Frank, der seit 1977 verschollen ist. Die Geschwister, die in Berlin aufwuchsen, wurden nach der Trennung ihrer Eltern in Pflegefamilien gegeben. Während Detlef in den Schwarzwald geschickt wurde, wurde Frank nach Schweden vermittelt – und das war das letzte Mal, dass Detlef ihn sah.
Detlef erinnert sich an den Sommer 1977, der sein Leben für immer verändern sollte. In einer strengen Pflegefamilie fühlte er sich verloren und isoliert, während sein Bruder Frank in Schweden ein neues Leben begann. Nach Jahren der Suche erfuhr Detlef, dass Frank adoptiert wurde, doch seine Hoffnung, ihn zu finden, wird von der Angst überschattet, dass auch Frank möglicherweise nicht mehr lebt.
Julia Leischik und ihr Team haben sich nun Detlefs Suche angenommen. Sie beginnen mit der Spurensuche im schwedischen Nationalarchiv, wo sie auf die Organisation Berlin-Bahn stoßen, die damals Berliner Kinder in Pflegefamilien vermittelte. Doch die ersten Recherchen bringen keine Erfolge. Von 120 Männern mit dem Namen Frank, die heute 52 Jahre alt sind, gibt es keine Spur zu Detlefs Bruder.
In Stockholm, der schwedischen Hauptstadt, setzen Lukas und die Dolmetscherin Paula die Suche fort. Trotz zahlreicher Anfragen und Besuche bei potenziellen „Franks“ bleibt die Suche bisher ergebnislos. Die beiden stoßen auf Hindernisse, als sie auf der kleinen Insel Sandham nach einem Frank Lindquist suchen, der ebenfalls nicht gefunden werden kann.
Die Zeit drängt, und die Dramatik der Suche nimmt zu. Detlef hat große Angst, dass er zu spät sein könnte, um seinen Bruder zu finden. „Ich hoffe, dass ich nicht zu spät bin“, sagt er. Julia und ihr Team setzen alles daran, die Familie wieder zu vereinen, während die Uhr tickt. Wird es ihnen gelingen, Frank zu finden, bevor es zu spät ist? Die Suche geht weiter, und die Hoffnung bleibt lebendig.